Schwierige Kinder (Teil 1) - Ein Blick in die Tiefe – wenn Verhalten plötzlich Sinn ergibt
- Daniela Dörre
- 28. März 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Juli 2025
Wenn das eigene Kind zur Herausforderung wird
Es ist morgens halb acht. Du willst los, aber dein Kind steht immer noch barfuß im Flur.„Die Socken kratzen.“
„Die Hose guckt komisch.“
„Der Weg zur Schule ist zu laut.“
Du atmest tief durch – zum fünften Mal. Und fragst dich: Wirklich jetzt?
Vielleicht kennst du auch diese plötzlichen Wutausbrüche, das Rückzugsverhalten – oder die endlosen Diskussionen über scheinbar belanglose Dinge.
Du hast das Gefühl, alles dreht sich im Kreis.
Und irgendwann fragst du dich: Was läuft hier eigentlich schief?
Wenn das eigene Kind zur täglichen Herausforderung wird, entsteht schnell ein Gefühl von Überforderung. Und irgendwann auch: Hilflosigkeit.
Wenn du alles versuchst – und trotzdem nichts funktioniert
Du hast schon so vieles probiert:
Du bist liebevoll und geduldig – aber dein Kind wird trotzdem wütend, zieht sich zurück oder diskutiert endlos.
Du setzt klare Regeln – doch dein Kind testet sie jeden Tag neu.
Du versuchst es mit Konsequenz – fühlst dich danach aber schuldig, weil es sich wie Strafe anfühlt.
Du hast Bücher gelesen, Podcasts gehört, Blogartikel verschlungen – aber irgendwie passt nichts so richtig auf dein Kind.
Manchmal machst du einfach das, was „man halt so macht“ – und hast trotzdem das Gefühl, dein Kind nicht zu erreichen.
Dann kommen die Gedanken:
„Vielleicht bin ich nicht konsequent genug.“
„Habe ich was falsch gemacht?“
„Mein Kind ist einfach… schwierig.“
Diese Hilflosigkeit zermürbt. Besonders, wenn du eigentlich alles „richtig“ machen willst. Und wenn du dich ständig vergleichst – mit anderen Familien, mit dem, was du selbst als Kind erlebt hast, mit dem Idealbild von „guter Erziehung“. Aber genau das bringt dich nicht weiter.
Vielleicht ist dein Kind gar nicht schwierig. Vielleicht ist es einfach einzigartig.
Was Facereading sichtbar macht – jenseits vom Verhalten schwieriger Kinder
Viele Eltern bewerten das Verhalten ihres Kindes – meist ohne die wahren Gründe zu kennen. Sie wissen nichts von der Persönlichkeit, den inneren Antreibern oder den Bedürfnissen, die dahinterstecken. Und so wird aus einem Kind, das sich zurückzieht, plötzlich eines, das „schwierig“ ist. Aus einem, das stark diskutiert, eines, das „respektlos“ erscheint. Aus einem, das emotional reagiert, eines, das „überempfindlich“ ist.
Doch was, wenn genau dieses Verhalten gar kein Problem ist – sondern ein Hinweis auf etwas Tieferes?
Wenn dein Kind sich zurückzieht, bedeutet das nicht automatisch, dass es dich ablehnt. Möglicherweise braucht es einfach regelmäßig Auszeiten, um Eindrücke zu verarbeiten, zur Ruhe zu kommen und Energie zu tanken.
Wenn es scheinbar überreagiert oder aus dem Nichts explodiert, könnte das daran liegen, dass es hochsensibel ist – und damit mehr aufnimmt als nur Worte: Körpersprache, Stimmungen, Zwischentöne. Vielleicht fehlen ihm die Worte, um seine eigenen Gefühle auszudrücken. Also reagiert es mit dem Körper – mit Wut, Rückzug oder Lautstärke.
Wenn dein Kind viel diskutiert, alles hinterfragt oder Dinge ablehnt, die du mit bestem Wissen entscheidest, könnte ein starker Gerechtigkeitssinn dahinterstecken. Kinder mit diesem inneren Kompass spüren Unstimmigkeiten sofort – auch wenn sie nicht in Worte gefasst wurden. Sie wollen verstehen, was wirklich hinter einer Entscheidung steht – nicht nur die Ansage hören.
Facereading hilft dir, das Verhalten deines Kindes besser zu verstehen – weil es zeigt, welche inneren Strukturen, Bedürfnisse und Charakterzüge sein Handeln prägen.
Es geht nicht darum, das Verhalten selbst zu analysieren, sondern darum, die tieferen Gründe zu erkennen, warum dein Kind so reagiert, wie es reagiert.
Wenn du weißt, wie dein Kind „tickt“, brauchst du nicht länger zu raten oder zu deuten. Du kannst es besser verstehen – und dadurch mitfühlender, klarer und entspannter reagieren. Und das verändert alles.
Facereading bringt Klarheit – und schafft Verbindung
Viele Konflikte "schwieriger Kinder" entstehen nicht aus Trotz oder Ungehorsam – sondern aus Missverständnissen. Wir sehen oft nur das Verhalten. Nicht das, was dahinterliegt.
Ein Facereading hilft dir, die Persönlichkeitsstruktur deines Kindes zu erkennen – also das, was du täglich erlebst – aber oft nicht richtig deuten kannst.

Und plötzlich verstehst du:
Warum reagiert mein Kind so empfindlich auf Kritik?
Warum braucht es so viel Rückzug?
Warum diskutiert es über alles – sogar über Dinge, die ich aus Liebe, Sorge oder wohlgemeinten Gründen tue?
Und du kannst ganz anders reagieren:
Du nimmst nichts mehr persönlich, was gar nicht gegen dich gerichtet ist.
Du kommunizierst anders – weil du weißt, wie dein Kind dich am besten versteht.
Du kannst bedarfsgerechter agieren – ob bei der Freizeitgestaltung, der Schulwahl oder im Familienalltag.
Vor allem aber: Du kannst aufhören, gegen dein Kind zu kämpfen – und anfangen, mit ihm zu wachsen.
Facereading ist kein Erziehungswerkzeug. Es ist eine Einladung, dein Kind wirklich zu verstehen – mit allem, was es ausmacht.
Ergebnis: weniger Machtkämpfe, mehr Verständnis, mehr Vertrauen.
Fazit: Dein Kind ist kein Rätsel – du brauchst nur den richtigen Schlüssel
Du hast so vieles versucht.
Du hast dich gefragt, was mit deinem Kind los ist.
Oder mit dir.
Du warst erschöpft, überfordert, manchmal auch traurig – weil du dein Kind liebst, aber trotzdem an deine Grenzen kommst.
Die Wahrheit ist: Dein Kind ist nicht schwierig. Es ist individuell, sensibel, vielleicht willensstark – auf jeden Fall einzigartig.
Mit einem Facereading bekommst du den Schlüssel zu mehr Verständnis, mehr Nähe, mehr Gelassenheit.
Wenn du dein Kind besser verstehst, kannst du mit Herz und Klarheit agieren.
Und Machtkämpfe und Stress gehören der Vergangenheit an.
Du möchtest wissen, was dein Kind wirklich braucht?
Ein Kinder-Facereading eröffnet dir einen neuen Blick auf seine Persönlichkeit – professionell, wertschätzend und klar.
Wenn du dich noch mehr in dieses Thema vertiefen möchtest, dann lies hier weiter:
