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Krank im Urlaub

Aktualisiert: 15. Juli 2025

Wie dir Facereading hilft, das Leisure-Sickness-Syndrom zu verstehen (und zu vermeiden)


Koffer gepackt, die letzte To-do abgehakt, Kinder versorgt, automatische Abwesenheitsnotiz aktiviert.

Du willst nur noch eines: raus, durchatmen, entspannen.

Und dann … Halsschmerzen, Migräne oder Magen-Darm. Zack – krank.


Kommt dir das bekannt vor?

Der lang ersehnte Urlaub beginnt – und dein Körper macht schlapp. Und nicht zum ersten Mal. Vielleicht hast du es auch schon an Weihnachten erlebt. Oder an verlängerten Wochenenden. Und jedes Mal die gleiche Reaktion: Frust. Selbstvorwürfe. Und das Gefühl, dass niemand mehr Verständnis dafür hat.

„Schon wieder krank? Jetzt entspann dich doch mal.“


Doch genau das ist das Problem:

Du würdest ja gern entspannen – aber dein Körper funkt dazwischen.

Und schon Tage vorher spürst du den Druck:

„Bitte nicht wieder krank werden …“


Spoiler: Es ist kein Zufall. Es ist ein Signal.Du bist nicht allein – viele Menschen werden regelmäßig krank im Urlaub.


Krank im Urlaub – wenn dein Körper schlapp macht

Viele Menschen werden nicht während der stressigen Phase krank – sondern genau dann, wenn sie runterfahren. Warum?


Weil ihr System über lange Zeit auf Hochleistung läuft.

Der Wechsel in den Entspannungsmodus ist dann nicht sanft – sondern ein Absturz.

Statt Erholung kommt der körperliche Kollaps.


Medizinisch wird dieses Phänomen als „Leisure Sickness“-Syndrom bezeichnet –also als Krankheit, die typischerweise an Wochenenden oder im Urlaub auftritt.


Eine wissenschaftliche Arbeit an der MSH Medical School Hamburg untersuchte den Zusammenhang zwischen Stress, dem Leisure-Sickness-Syndrom und dem Burnout-Syndrom. (Quelle)

Die Ergebnisse zeigen deutlich:

Stress ist eine der Hauptursachen – und Leisure Sickness kann ein Frühwarnzeichen für Burnout sein.


Psychologisch betrachtet ist es der Moment, in dem dein Körper endlich gehört wird –weil du selbst zu lange über seine Signale hinweggegangen bist.


Noch dazu: Der Urlaub selbst ist oft keine echte Erholung.

Da sind Erwartungen, familiäre Dynamiken, Organisation, neue Reizflut.

Und natürlich der Wunsch, dass dieser eine Urlaub bitte alles ausgleicht, was du monatelang geschluckt, geschoben und durchgezogen hast.


Das ist eine Aufgabe, an der selbst dein stärkster innerer Antreiber scheitern muss.


Facereading: Wenn dein Gesicht zeigt, was dich stresst

Wusstest du, dass dein Gesicht sehr viel über deinen Stresslevel verrät – ganz ohne Blutprobe?


Im Facereading werden Denk- und Handlungsmuster sichtbar, die ständig unterschwellig Spannung erzeugen.

Daniela am Laptop

Zum Beispiel:

  • der Wunsch, alles unter Kontrolle zu haben

  • ein hoher innerer Anspruch an Perfektion

  • ein tiefes Pflichtbewusstsein (auch, wenn du längst erschöpft bist)

  • der Drang, Erwartungen erfüllen zu wollen


Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen – denn die Menschen sind individuell verschieden.

Diese Muster sind nicht „falsch“.

Aber sie wirken oft unbewusst – und rauben dir wertvolle Energie.

Besonders dann, wenn sie dauerhaft aktiv sind und auf äußere Stressoren treffen.


Denn nicht jede Situation ist für alle gleich belastend.


Facereading zeigt dir:

  • Welche äußeren Auslöser (z. B. Lärm, Chaos, Kritik, Verantwortung) bei dir besonders viel Stress verursachen – und warum.

  • Wo du innerlich im Dauerkompromiss lebst – zwischen dem, was du brauchst, und dem, was du tust.


Klingt vertraut?

Dann spürst du vielleicht gerade, was dich wirklich krank macht.


Spoiler: Es ist nicht der Urlaub.


Was du tun kannst – bevor dein Körper für dich entscheidet

Die gute Nachricht: Was du erkennst, kannst du auch verändern.

Viele versuchen es mit Achtsamkeit, Zeitmanagement oder Detox –doch all das greift zu kurz, wenn du deine individuellen Stressmuster nicht kennst.


Das Facereading kann dein Einstieg sein, um genau diese Muster zu erkennen. Und dann:

  • Energiequellen stärken: Welche Situationen, Menschen oder Tätigkeiten geben dir Kraft – und wie kannst du sie regelmäßig einbauen?

  • Energieverluste minimieren: Welche Rollen, Routinen oder Kompromisse rauben dir Energie – und wie kannst du sie verändern?

  • Bewusste Selbstfürsorge – bevor Migräne, Reizbarkeit oder Schlafprobleme überhaupt entstehen

  • Neue Denk- und Verhaltensmuster etablieren – angepasst an dein Naturell und deine wirklichen Bedürfnisse

  • Erwartungen senken: Dein Urlaub muss nicht perfekt sein. Er darf einfach nur echt sein.


Die Kraft liegt nicht im Durchhalten – sondern im Erkennen und dem bewussten Umgang mit deinen Ressourcen.


Fazit: Dein Körper ist kein Gegner – sondern dein Übersetzer

Dass du immer wieder dann krank im Urlaub wirst, wenn du endlich zur Ruhe kommen willst, ist kein Versagen – sondern ein Hinweis.

Dein Körper übernimmt, weil dein Verstand das System überfordert.


Du musst dich dafür nicht verurteilen.

Aber du darfst verstehen, was dahinterliegt.

Und genau das ermöglicht dir ein Facereading.


Denn Erholung beginnt nicht im Liegestuhl – sondern mit einem liebevollen Blick auf dich selbst.


Wenn du Lust hast, dich selbst besser zu verstehen – bevor dein Körper wieder für dich spricht - buch dir dein persönliches Facereading:



Schon mal über deine Energiebilanz im Alltag nachgedacht?

In diesem Artikel erfährst du, wie du Energielecks erkennst und wieder in deine Kraft kommst: ➤ „Ich kann nicht mehr.“ – Energielecks erkennen, Energiequellen nutzen

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