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Wenn Entscheidungen zur Qual werden

Aktualisiert: 8. Juli

Du hast dich entschieden.

Eigentlich.

Und trotzdem kommst du nicht ins Tun.


Verdammt.

Immer das gleiche.

Tau mit Knoten

Ein Teil von dir will los.

Ein anderer hält dich zurück.

Du wünschst dir Veränderung.

Und suchst gleichzeitig Sicherheit.

Du willst loslassen,

und brauchst doch die Kontrolle.

Du willst Nähe.

Und deine Freiheit.


Warum ist das so schwer?


Vielleicht,

weil beide Seiten recht haben.

Die eine will wachsen.

Die andere beschützen.

Die eine will Neues erleben.

Die andere verhindern,

dass du auf die Nase fällst.


Und während beide an dir ziehen,

stehst du dazwischen.

Festgefahren.


Schauen wir doch mal,

was da überhaupt in dir zieht.

Denn hinter vielen inneren Konflikten

stecken Bedürfnisse.


Freiheit.

Sicherheit.

Nähe.

Unabhängigkeit.

Kontrolle.

Vertrauen.

Oder ganz andere.


Sie alle wollen etwas Gutes für dich.

Nur leider nicht immer dasselbe.


Solange diese Kräfte unbewusst wirken,

fühlt sich das oft einfach nur schrecklich an.


Wie feststecken.

Wie Scheitern.

Wie ein ständiger Kampf gegen sich selbst.


Facereading kann helfen,

genau diese Dynamiken sichtbar zu machen.


Welche Bedürfnisse wirklich zu dir gehören.

Welche vielleicht über Jahre

von Erwartungen,

Pflichtgefühl

oder Anpassung überlagert wurden.


Und welche deiner eigenen Bedürfnisse

immer wieder zu kurz kommen.


Auch Entscheidungen werden leichter,

wenn du dich selbst besser kennst.


Deine Persönlichkeit.

Dein Naturell.

Das, was dich antreibt.

Und das,

was DU brauchst.


Plötzlich gibt es etwas,

woran du dich orientieren kannst.

Nicht im Außen.

Sondern bei dir.


Ein erster Ansatzpunkt: die eigene Entscheidung einmal laut aussprechen.

Und genau hinhören, welcher Teil in dir zustimmt.

Und welcher zögert.

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