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Burnout vorbeugen mit Facereading – ehrlich wie ein Freund

Aktualisiert: 16. Sept. 2025

Burnout hat viele Gesichter

Manchmal sieht es von außen gar nicht so schlimm aus.

Da ist die Fürsorgliche, die sich um alles kümmert, mitdenkt, hilfsbereit ist – und einfach nicht Nein sagen kann.

Da ist der Macher, der immer liefert, immer stark wirkt, alles im Griff zu haben scheint – egal, wie es in ihm drin aussieht.

Und da ist die Allen-solls-gut-gehen-Mama, die sich aufreibt zwischen Job, Familie und Haushalt. Sie möchte, dass es allen gut geht – und bemerkt nicht den schleichenden Prozess der Überforderung.


Drei Gesichter – drei Leben.

Und doch haben sie etwas gemeinsam: Sie verlieren sich selbst. Langsam. Lautlos. Unbemerkt.

Nur manchmal kommt dieser eine Gedanke:

„Ich …“

… bin müde.

… will einfach raus.

… kann nicht mehr.


Aber bevor er zu Ende gedacht ist, wird er schon wieder weggeschoben.

Bloß nicht drüber nachdenken.

Weitermachen. Funktionieren. Gefallen. Aushalten.

Denn Schwäche ist keine Option. Oder?

 

Was die Wissenschaft über Burnout sagt

Burnout ist kein plötzliches Ereignis. Es ist ein schleichender Prozess, der oft über Jahre verläuft – lange, bevor jemand tatsächlich zusammenbricht. Die Forschung zeigt: Schon die ersten Phasen sind gekennzeichnet von übersteigertem Engagement, Selbstüberforderung und dem allmählichen Verlust des inneren Gleichgewichts.


Typische Frühzeichen laut Studien sind:

🔸 emotionale Erschöpfung trotz äußerer Stärke,

🔸 ein wachsender innerer Abstand zu Menschen und Aufgaben,

🔸 das Gefühl, nichts bewirken zu können – trotz ständiger Anstrengung,

🔸 psychosomatische Beschwerden wie Schlafprobleme, Kopfschmerzen oder Infektanfälligkeit.


Besonders spannend: Eine Untersuchung der MSH Medical School Hamburg zeigt, dass viele Menschen gerade dann krank werden, wenn sie zur Ruhe kommen – etwa am Wochenende oder im Urlaub. Dieses sogenannte Leisure-Sickness-Syndrom gilt mittlerweile als mögliches Frühwarnzeichen für Burnout. (vgl. Blogbeitrag Krank im Urlaub – Wie dir Facereading hilft, das Leisure-Sickness-Syndrom zu verstehen (und zu vermeiden)

Statue Hand Ertrinkender

Was dabei oft übersehen wird:


Burnout beginnt nicht erst mit dem Zusammenbruch.

Er beginnt da, wo wir uns selbst übergehen – unsere Bedürfnisse, unsere Grenzen, unser inneres Ja oder Nein.

Und je größer der Abstand zwischen dem, was du brauchst, und dem, was du tust, desto größer wird der innere Druck. Die Wissenschaft spricht hier von einem „Mismatch“ zwischen Person und Lebensumfeld – einem der zentralen Risikofaktoren für Burnout.


Die Ursachen liegen nicht nur im Außen – sondern auch in dir

Burnout entsteht nicht nur durch zu viel Arbeit, zu wenig Pause oder zu hohe Anforderungen im Außen. Oft wirken die eigentlichen Ursachen viel tiefer – in dir selbst.


Vielleicht ist da eine Persönlichkeitsveranlagung, die dich antreibt, immer stark sein zu wollen. Oder ein inneres Muster, das dich glauben lässt: „Ich muss erst leisten, bevor ich wertvoll bin.“ Manchmal sind es Erwartungen anderer, die längst zu deinen eigenen geworden sind – und du spürst nicht mehr, wo sie aufhören und du beginnst.


Oder du kämpfst gegen diffuse Ängste, wie beispielsweise:

🔸 die Kontrolle zu verlieren,

🔸 als schwach wahrgenommen zu werden,

🔸 nicht geliebt – oder schlimmer – abgelehnt zu werden.


All das wirkt im Verborgenen – aber es wirkt.

Und genau hier setzt Facereading an.


Facereading ist wie ein guter Freund: ehrlich, empathisch, direkt.

Und wie ein guter Freund geht es mit dir den Ursachen auf den Grund – wenn du bereit bist, dich zu öffnen.

Nicht nach außen.

Sondern dir selbst gegenüber.


Dein Gesicht zeigt mehr, als du vielleicht vermutest:

Deine inneren Antreiber, deine Spannungen, deine Muster.


Und genau deshalb ist Facereading so ein wertvolles Werkzeug für echte Prävention.

 

Burnout vorbeugen mit Facereading – finde zurück zu dir

Facereading ist mehr als ein Impuls.

Es ist der Moment, in dem du stehenbleibst – und dich selbst anschaust.

Ehrlich. Offen. Mit einem neugierigen Blick.


Du erkennst:

🔸 Wer du eigentlich bist.

🔸 Was dich auf den „falschen“ Weg gebracht hat.

🔸 Und was vielleicht längst nach Veränderung ruft – still, aber eindringlich.


Doch manchmal reicht dieses erste Sehen nicht.

Denn was du erkennst, kann Fragen aufwerfen. Verunsichern. Oder auch überwältigen.


Und genau da setzt mein Mentoring an.

Nicht mit fertigen Konzepten von außen, sondern ganz individuell – mit Blick auf dein Naturell, deine Bedürfnisse und deine Umstände.


Burnout vorbeugen mit Facereading ist ein Anfang.

Ein Mentoring kann ein nächster, sehr wertvoller Schritt sein.

Ein Weg, um wieder mehr bei dir anzukommen – mit Klarheit, Selbstmitgefühl und einer leisen, aber echten Kraft von innen.


Mehr über mein Mentoring findest du hier:


Fazit: Gönn dir ein Facereading - bevor es zum Burnout kommt

Burnout ist kein persönliches Versagen.

Es ist ein leiser Hilferuf deines Systems.

Ein Zeichen dafür, dass du dich irgendwo auf dem Weg zu sehr von dir selbst entfernt hast.


Du musst nicht alles im Griff haben.

Du musst auch nicht sofort alles ändern.

Aber du darfst hinschauen.


Facereading schenkt dir diesen Blick – ehrlich, liebevoll, klärend.

Und vielleicht erkennst du darin etwas, das du lange übersehen hast:

Dich selbst.


Wenn du bereit bist, dir wirklich zu begegnen, begleite ich dich gern.

Einfühlsam. Klar. Auf Augenhöhe.


Facereading ist der erste Schritt. Das Mentoring die Option für echte Veränderung.


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