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Anker in unsicheren Zeiten.

Kriege, die niemand mehr für unmöglich hält. Preise, die jeden Monat neu überraschen. KI, die in einem Jahr mehr verändert als die letzten zehn zusammen.


Die Welt da draußen: crazy. Beunruhigend. Vielleicht beängstigend.


Und du?

Mittendrin. Bemüht standzuhalten. Tapfer alles zu schaffen.

Hältst fest am Job, den du eigentlich kündigen wolltest. An der Meinung, die du dir vor Jahren gebildet hast. An der Art, wie du das schon immer gemacht hast.


Warum eigentlich?


Weil es sich vertraut anfühlt. Sicherer.

Genau jetzt, wo die Welt am meisten Bewegung von dir verlangt, hältst du umso mehr an dem fest, was du kennst.


Ein Widerspruch?

Nein. Ein Reflex.


Dein Nervensystem sucht Anker.

Gewohnheiten als vermeintliche Sicherheit.

Energiesparmodus pur.


Ein neues Angebot fühlt sich an wie ein Sprung ohne Netz.

Ein Nein zum Chef wie ein Erdbeben.

Ein Umzug undenkbar.


Dabei ist es nur ein Gespräch.

Ein Satz.

Eine neue Wohnung.


Und jetzt kommt KI dazu.

Du fragst. Sie denkt vor. Bietet tausend Optionen. Formuliert. Entscheidet fast mit.


Bequem?

Absolut.


Nur wo bleiben da Widerstand, tiefe Streitgespräche, Auflehnungen, Selbstbehauptungen, Abwehr, Eigensinn?

Wofür wird noch gekämpft? Wirklich diskutiert? Um Lösung gerungen? Wagnisse eingegangen?


Komfort nimmt zu.

Echte Reibung ab.

Und die Toleranz für Unsicherheit auch.


Unsicherheit.

Fühlt sich manchmal an wie Hilflosigkeit.

Oder Ohnmacht.

Nicht gerade motivierend.


Und doch gibt es ihn. Diesen Halt. Diesen Anker. In dir. Verlässlich und immer zugänglich.

In deiner eigenen Persönlichkeit.

Deinen Werten.

Deinen Stärken.


Kennst du Dorothea Christiane Erxleben?

Die erste Frau, die in Deutschland zur Ärztin promovierte. Um eine Sondererlaubnis kämpfte, weil sie eine Frau war. Es mit 39 schaffte, nach vier Kindern.

Sie praktizierte währenddessen trotzdem. Ohne Titel. Jahrelang.

Und draußen herrschte Krieg. Rufmord durch Kollegen. Anzeigen gegen sie.

Diese Frau baute ihre Praxis trotzdem auf. Setzte sich durch. Trotz aller Unsicherheit.

Ihr Kompass lag in dem, was sie konnte.


‘Mutige Frau‘ denkst du dir. Und fängst an, dich (wieder) zu vergleichen.


Ich sag dir was:  

Die Welt da draußen bleibt crazy.

Daran änderst du nichts.


Und doch kannst du etwas tun.

Mach dir bewusst, woran du dich festhältst. Orientierst. Dein Leben ausrichtest.

Bonsai-Baum

Mach dir bewusst:

DU BIST DEIN ANKERPUNKT.

Deine Individualität.

Mit all deinen Stärken.

Und Talenten.

Sie sind deine Wurzeln, tief verankert. Halten dich in unsicheren Zeiten.


Wieviel davon ist dir wirklich klar?

Facereading gibt Aufschluss.


So bleibst du beweglich. Widerstandsfähig. Mutig.

Gehst mit, wo nötig. Bleibst bei dir, wo es zählt.

Innere Elastizität nennt man das.


Erxleben hatte sie mitten im Krieg.

Du brauchst sie mitten in KI, Inflation, Dauerkrise.


Vielleicht magst du auch wieder agieren, statt nur reflexartig zu reagieren.

Und dein Nervensystem bekommt echte Sicherheit.

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