Facereading: Ein Schlüssel zur Selbstwahrnehmung
- Daniela Dörre
- 8. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wenn du dich selbst nicht mehr spürst
Du funktionierst.
Jeden Tag.
Und oft reicht das gerade so.
Zwischen Terminen, Gesprächen, Erwartungen.
Zwischen Müdigkeit und diesem Satz im Kopf:
„Jetzt reiß dich zusammen.“
Du bist da – aber innerlich manchmal nur noch schemenhaft.
Du weißt, wie du wirken musst.
Aber nicht mehr, wie du dich eigentlich fühlst.
Und irgendwann fragst du dich:
Wann war ich das letzte Mal wirklich ich selbst?
Wenn die Selbstwahrnehmung leiser wird
Manchmal weißt du gar nicht mehr, was du eigentlich fühlst.
Oder willst.

Oder brauchst.
Du machst einfach weiter.
Pflicht. Struktur. Kontrolle.
Und irgendwo dazwischen: dieses leise Ziehen.
Als würde etwas in dir flüstern:
„Hallo? Ich bin auch noch da?“
Und vielleicht ist es genau das:
Die Selbstwahrnehmung, die sich zurückgezogen hat.
Weil sie keinen Platz mehr hatte.
Dein Gesicht weiß, was du vielleicht vergessen hast
Du hast gelernt, zu leisten.
Dich anzupassen.
Stark zu sein.
Nicht zu viel zu fühlen.
Dein Gesicht nicht.
Es trägt alles, was du bist.
Was du verdrängt hast.
Was du brauchst.
Es ist da. Jeden Tag.
Und sagt leise:
„Ich zeig dir, wer du wirklich bist.“
Was Facereading sichtbar macht
Es geht nicht um Verbesserung.
Nicht um Schubladen.
Nicht um „Du bist ein Typ, der …“
Facereading zeigt nicht, was du tun sollst.
Sondern, was da ist.
Spannungen, die du weglächelst.
Bedürfnisse, die du übergangen hast.
Stärken, die du vergessen hast.
Muster, die dich fesseln.
Und manchmal genügt dieser Moment:
einfach gesehen werden.
Ohne Maske.
Ohne Rolle.
Ohne Lösung.
Vielleicht brauchst du keine Antwort – sondern dich
Es muss sich nicht alles ändern.
Vielleicht darf es erst mal sichtbar werden.
Diese leise Unzufriedenheit.
Das Gefühl, dass du nicht mehr du selbst bist.
Die Sehnsucht nach etwas Echtem.
Nach Klarheit.
Nach dir.
Facereading ist kein Coaching
Facereading ist ein Spiegel.
Ein stiller.
Ein ehrlicher.
Und genau das kann ein Anfang sein.
Ein erster Moment echter Selbstwahrnehmung – ohne Bewertung, ohne Ziel.
Ein stiller Blick auf das, was längst da ist.
Und manchmal ist das alles, was es braucht,
damit du dich selbst wieder berührst.
