Berufsberatung mal anders: Dein Gesicht weiß, wo’s langgeht
- Daniela Dörre
- 23. Mai 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Juli 2025
Kennst du diesen Moment?
Alle feiern den Schulabschluss. Endlich frei!
Aber kaum ist der letzte Keks vom Abi-Buffet gegessen, fragt dich jemand:
„Und? Was machst du jetzt?“
Panik. Weil: Keine Ahnung.
Du weißt nur:
Studium? Mäh.
Ausbildung? Vielleicht.
Irgendwas mit Menschen? Ja, aber bitte nicht mit Kunden.
Irgendwas mit Medien? Klingt gut, aber was genau?
Willkommen in der großen Orientierungslosigkeit. Und nein, du bist nicht allein.
Du bist nicht komisch. Die Frage ist einfach bescheuert.
„Was willst du mal werden?“ – kann bitte jemand aufhören, das zu fragen?
Ganz ehrlich: Als ob man mit 17 oder 19 wissen müsste, was man für den Rest seines Lebens machen will.
Vielleicht weißt du gerade nur eins:
· Du willst nicht irgendwas Langweiliges machen.
· Du willst nicht 40 Jahre in einem Job hängen, der sich anfühlt wie Papiersalat in der Hölle.
· Und du willst auch keine Entscheidungen treffen, nur weil Oma meint, „damit kann man gut Geld verdienen“.
Aber was willst du? Keinen Plan.
Willkommen im Club. Fast alle sind hier.
Schule hilft dir nicht raus. Sorry.
Die Schule hat dir viel beigebracht:
Wie Photosynthese funktioniert.
Was Goethe vor 200 Jahren gefühlt hat.
Wie man Gedichte interpretiert, die man nicht mal freiwillig lesen würde.
Aber hat sie dir gezeigt, was du kannst?
Worin du richtig gut bist – also nicht in Noten, sondern im Leben?
Was dich interessiert, begeistert, antreibt?
Spoiler: nein.
Ratschläge? Haben oft nichts mit dir zu tun.
„Mach was Sicheres.“
„Was mit Zukunft.“
„Verdien erst mal Geld, alles andere kommt später.“
Alle meinen es gut – und alle meinen sich selbst.
Nicht dich. Nicht deine Persönlichkeit. Nicht deine Träume.
Meistens meinen sie: „Womit braucht man sich keine Sorgen machen?“
Aber hey – du willst dich nicht absichern. Du willst was reißen. Was machen, was dir Spaß macht. Was dich erfüllt. Nicht irgendwas, nur weil’s „vernünftig“ klingt.
Vielleicht hast du’s einfach noch nicht gecheckt.
Und hey – kein Drama. Wie auch?

In der Schule kriegt jeder dieselbe Gießkanne drüber, egal ob du damit wächst oder absäufst.
Und dann hörst du noch Sätze wie: „Nimm dich nicht so wichtig.“
Na danke. Genau das brauchst du, wenn du rausfinden willst, wer du bist.
Vielleicht hast du mega Stärken – nur blöd, dass genau die in der Schule nie gefragt waren.
Zum Beispiel:
· Vielleicht bist du ein kreativer Freigeist – aber du denkst, du bist faul.
· Vielleicht brauchst du klare Strukturen – aber du glaubst, du bist langweilig.
· Vielleicht bist du ein stiller Einzelgänger – aber fühlst dich falsch, weil alle Teamarbeit abfeiern wie’n Gruppenkuscheln mit Applaus.
Kein Wunder, dass du dich fragst, was du eigentlich willst.
Wie sollst du das wissen, wenn du noch nie richtig gesehen wurdest?
Und genau hier kommt Facereading ins Spiel.
Klingt abgefahren? Ist es auch – aber kein Esoterik-Quatsch, sondern echt hilfreich, wenn du mal wirklich checken willst, wer du bist – und was zu dir passt.
Facereading statt 08/15 – Berufsberatung
Also mal ehrlich: Du brauchst kein weiteres Karriere-Tool, das dir sagt, du sollst BWL studieren, nur weil du mal beim Monopoly gewonnen hast.
Was du brauchst? Klarheit. Über dich. Ohne Blabla.
Facereading ist keine klassische Berufsberatung – aber genau das macht den Unterschied. Es zeigt dir:
was dich ausmacht – nicht was du „optimieren“ musst
wie du wirklich bist – nicht, wie du wirken sollst
was dir Energie gibt – nicht, was dich auslaugt
On-top bekommst du auch noch gesteckt:
Ob du mehr Teamplayer oder Solo-Macher bist (und warum das nix über deinen Wert sagt)
Ob du Generalist oder Spezialist bist (Spoiler: Beides kann ziemlich geil sein)
Ob du mehr Strukturen brauchst – oder dich erst dann wohlfühlst, wenn du eigene Wege gehen kannst
...und wenn du jetzt denkst, das war schon alles – nope. Da geht noch deutlich mehr.
Das Ganze ist kein Test, keine Bewertung, kein Kategoriensystem.
Sondern ein Blick auf das, was eh schon da ist – du, ungeschminkt, unperfekt, aber ziemlich einzigartig.
Und ja: hilfreich. Gerade, wenn du keinen Plan hast, wo’s hingehen soll.
Warum gerade jetzt der beste Zeitpunkt ist
Viele hängen nach der Schule erstmal im „Ich mach mal irgendwas“-Modus:
Work & Travel. Freiwilliges Soziales Jahr. Praktikum. Ausland.
Hauptsache raus. Weg. Irgendwo hin.
Klar – kann spannend sein. Aber auch: komplett ziellos oder du kellnerst acht Monate und lernst nichts über dich.
Ohne Plan wird aus „Ich sammle Erfahrungen“ eventuell „Ich verplempere ein Jahr in Jogginghose und mit Netflix-Hintergrundrauschen“ ... kann passieren – muss aber nicht.
Besser: Du weißt vorher schon, worauf du achten willst.
Was dich anspringt. Was dir liegt. Was du vielleicht nicht brauchst, obwohl alle sagen, es wär mega.
Facereading gibt dir genau das mit – eine Art inneres Navi, bevor du losziehst.
Du kannst Dinge ausprobieren und weißt dabei, worauf du achten solltest.
Ergebnis: Du verbringst dein Jahr nicht im Kreisverkehr, sondern findest vielleicht deinen Weg.
Fazit: Kein Plan? Kein Problem. Aber tu dir selbst den Gefallen – und schau mal richtig hin.
Wenn du grad das Gefühl hast, du stehst irgendwo zwischen Abi, Ahnungslosigkeit und Lebenslauf-Lücke – und klassische Berufsberatung bringt dir nichts – probier’s mal mit einem Blick, der wirklich zählt: in dein Gesicht.
Facereading ist wie dieser eine Lehrer, den du gern gehabt hättest:
Einer, der dich wirklich sieht, dir nichts einredet – aber dir zeigt, was in dir steckt.
Kein Druck. Kein Stress. Kein Karriere-Coaching mit PowerPoint.
Sondern: Dein Gesicht. Deine Wahrheit. Dein Weg.
Neugierig? Dann check das Facereading für Jugendliche ab.
Kein Druck. Kein Drama. Einfach du.
